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PM 056: Breites Ja zur Umbenennung der Küstenautobahn in A 20

Ansprechpartner:

Dipl.-Geogr. Marc Wilken
Tel.: 04141 524-223
Fax: 04141 524-113

Dokument-Nummer: 24215

Pressemitteilung Nr. 056/2009
Stade, 11.9.2009

Breites Ja zur Umbenennung der Küstenautobahn in A 20
Minister Rösler greift IHK-Vorschlag auf

Norddeutschland (IHK). Die IHKs aus Stade, Oldenburg, Bremerhaven, Flensburg und Kiel sowie die Handelskammer Bremen und der Förderverein Pro A22 e.V. begrüßen, dass Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Dr. Philipp Rösler, die von den IHKs angeregte Umbenennung der geplanten Küstenautobahn von A 22 in A 20 aufgegriffen hat.

Als A 20 wird derzeit die Ostseeautobahn zwischen Stettin und Lübeck sowie die Fortsetzung in Schleswig-Holstein bis zur Elbquerung bei Glückstadt bezeichnet. Die Küstenautobahn - bis jetzt noch A 22 - ist die Weiterführung der A 20 auf niedersächsischem Gebiet. „Eine durchgehende einheitliche Bezeichnung ist aus Sicht der IHKs folgerichtig“, so der Hauptgeschäftsführer der IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum, Jörg Orlemann. „Wir unterstützen diese Maßnahme von Minister Dr. Rösler, weil damit eine eindeutige Darstellung des Trassenverlaufs von Polen bis in die Niederlande für die deutschen Seehäfen erfolgt", stellt Emanuel Schiffer, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Pro A22 e.V., klar. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Flensburg, Peter Michael Stein: „Die von Minister Rösler beabsichtigte Umbenennung der A 22 in A 20 trägt dazu bei, dieses für Norddeutschland überaus wichtige Verkehrsprojekt einheitlich wahrzunehmen. Von daher begrüßen wir diese Maßnahme und hoffen, dass damit auch eine Beschleunigung der Planung in Richtung Westen verbunden ist." Damit würde deutlich, dass es sich um die Schließung der letzten Lücke zwischen den Niederlanden und Polen und damit einen Bestandteil der von der EU besonders geförderten Transeuropäischen Netze handelt, so Dr. Karl Harms, Vorsitzender des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertages. Dem schließt sich der Hauptgeschäftsführer der IHK Bremerhaven, Michael Stark, an: „Mit einer Umbenennung wäre die Bedeutung der geplanten Autobahn über staatliche Grenzen hinweg noch klarer zu erkennen". Vor dem Hintergrund der zunehmenden Internationalisierung seien für die Wirtschaft Norddeutschlands leistungsfähige Verkehrsverbindungen lebenswichtig. Der Hauptgeschäftsführer der IHK zu Kiel, Rainer Bock, bekräftigt: „Die gesamte Trasse der A20/22 mit fester Unterelbequerung ist als Küstenautobahn ein hochprioritäres Verkehrsprojekt mit großer regionaler aber auch bundes- und europaweiter Bedeutung und gehört damit zu den dringendsten Verkehrsprojekten in Norddeutschland. Wir begrüßen eine einheitliche Benennung, da sie diesen hohen Stellenwert widerspiegelt."



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